Besucherzähler für Bibliotheken

Wie viele Plätze sind noch frei? Eine Zahl, die niemand von Hand ermitteln sollte.
Die meisten Bibliotheken kennen ihre Auslastung nur ungefähr. Gezählt wird an Stichtagen, mit Strichliste und Hochrechnung – eine Momentaufnahme, aus der eine Jahreszahl wird. Für den Bericht an den Träger reicht das. Für die Frage, ob am Dienstagnachmittag im Lesesaal noch ein Platz frei ist, nicht.
Vicodis zählt dauerhaft und automatisch. Eine Zähllinie über dem Eingang, die Auswertung passiert in der Kamera selbst.
Was sich damit beantworten lässt
Ist noch Platz?
Die aktuelle Belegung erscheint als Zahl oder Ampel – am Eingang, im Foyer, auf der Website. Studierende sehen vor dem Weg zur Bibliothek, ob sich der Weg lohnt.
Wann ist wirklich Betrieb?
Der Verlauf zeigt, wann die Bibliothek gefüllt ist und wann nicht. Öffnungszeiten, Aufsichtsschichten und Reinigungsfenster lassen sich danach legen, statt nach Erfahrungswerten.
Welcher Bereich wird genutzt?
Lesesaal, Gruppenarbeitsräume, Freihandbereich, Mensa: Wenn Sie mehrere Kameras einsetzen, zählt jede ihren Bereich – und Vicodis rechnet daraus die Gesamtbelegung des Hauses.
Was melde ich dem Träger?
Statt hochgerechneter Stichproben liefern Sie erfasste Zahlen. Das ist die belastbarere Grundlage, wenn es um Personalstellen, Öffnungszeiten oder Flächen geht.
Zählen ohne Ausweisscan
Die naheliegende Alternative wäre, die Zutrittskontrolle auszuwerten. Das erzeugt personenbezogene Daten: Wer war wann wie lange im Haus. Bei Studierenden wie bei Beschäftigten ist das ein Thema für die Datenschutzbeauftragte und – wenn Beschäftigte betroffen sind – für den Personalrat.
Vicodis erzeugt diese Daten gar nicht erst. Es verlässt kein Videobild die Kamera, es werden keine biometrischen Merkmale erhoben, es wird niemand wiedererkannt. Was gespeichert wird, ist eine Zahl.
Für die Beteiligung von Personalrat und Datenschutzbeauftragter ist das der entscheidende Unterschied: Es gibt keine Auswertung, die sich auf eine einzelne Person zurückführen ließe – auch nicht nachträglich.
Nach der EU-KI-Verordnung ist Vicodis als System mit minimalem Risiko einzustufen. Die schriftliche Einstufung stellen wir Ihnen für Ihre Unterlagen zur Verfügung.
Was Sie brauchen
Für einen einzelnen Eingang genügt eine Kamera. Das Indoor-LITE-System deckt den Standardfall ab und liegt mit 799 € netto unter der GWG-Grenze – Sie können es im Anschaffungsjahr vollständig abschreiben, was die Beschaffung im öffentlichen Haushalt deutlich vereinfacht.
Für mehrere Zugänge oder mehrere Bereiche kommen weitere Kameras hinzu. Eine davon arbeitet als Master und rechnet die Werte zusammen.
Häufige Fragen
Muss die Bibliothek dafür umgebaut werden?
Nein. Die Kamera wird über dem Eingang montiert und über ein Netzwerkkabel mit PoE versorgt – ein separates Netzteil entfällt. Ein Server wird nicht benötigt.
Können wir die Zahlen auf unserer Website anzeigen?
Die Anzeige läuft im Browser und lässt sich auf jedem Bildschirm darstellen. Für die Einbindung in eine bestehende Website sprechen Sie uns an – das hängt von Ihrem Content-Management-System ab.
Funktioniert das auch bei zwei Eingängen?
Ja. Beide Eingänge bekommen eine Kamera, beide Zähllinien führen in denselben Bereich. Sie sehen eine gemeinsame Belegungszahl.
