Belegungsanzeige mit Ampel und Kapazitätsgrenze

Menschen hereinzählen ist nicht dasselbe wie wissen, wie viele gerade da sind. Wie eine Belegungsanzeige die Live-Zahl bildet, wo eine Höchstbelegung gilt und wie das Signal an die Tür kommt.

  • Belegung in Echtzeit aus Eintritten und Austritten
  • Kapazitätsüberwachung mit Ampel
  • Für Räume, Hallen und ganze Gebäude
Jetzt anwesend
83
von 120 zulässigen
Fast voll
Heute hinein412Heute hinaus329Frei37
Die Idee

Hereinzählen oder wissen, wie viele da sind

Ein Besucherzähler beantwortet die Frage „Wie viele kamen heute?“. Die Belegungsanzeige beantwortet eine andere: „Wie viele sind jetzt da?“. Das Erste ist eine Summe, die nur wächst. Das Zweite steigt und fällt den ganzen Tag und muss in jedem Moment stimmen, weil jemand an der Tür danach handelt – am Eingang eines Amts genauso wie an der Tür eines Clubs. Dieselbe Belegungsmessung vor einem Bildschirm ist die Grundlage der Reichweitenmessung für Digital Signage.

Deshalb braucht die Belegung beide Richtungen. Eine einzelne Linie, die nur Eintritte zählt, liefert die Besucher des Tages, aber nie, wer schon gegangen ist.

Die Methode

Live-Belegung aus Eintritt und Austritt

Jeder Eintritt zählt eins dazu, jeder Austritt eins ab. Eine Belegung in Echtzeit führt diesen laufenden Saldo und aktualisiert ihn mit jeder Querung der Zähllinie.

Kleine Fehler – zwei Menschen, die sehr dicht hintereinander queren, jemand, der auf der Linie umkehrt – heben sich nicht auf, sie summieren sich über den Tag. Ein gutes System macht diese Abweichung sichtbar und gibt Ihnen einen Weg, sie zurückzusetzen, statt sie zu verstecken.

Laufender Saldo
Eintritte heute412
Austritte heute− 329
Jetzt anwesend= 83
Das Signal

Kapazitätsgrenze und Ampel

Die Kapazitätsüberwachung vergleicht die Live-Zahl mit der Höchstbelegung und macht daraus ein Signal, das jeder an der Tür versteht. Eine Warnschwelle vor der Grenze gibt dem Personal Zeit zu reagieren. Das Signal erscheint auf einem Bildschirm am Eingang – der Vollbild-Ansicht des Vicodis Besucherzählers – oder schaltet eine Lampe, eine Sirene oder ein Relais.

Eintritt freiunter der Warnschwelle
Fast vollWarnschwelle erreicht
Bitte wartenHöchstbelegung erreicht
Größere Standorte

Mehrere Eingänge, eine Zahl

Die Grenze gilt für das Gebäude, nicht für eine Tür. Bei mehreren Eingängen braucht jede Tür ihre eigene Zähllinie, und alle zusammen ergeben einen Saldo. Die Belegung einzelner Räume funktioniert eine Ebene tiefer genauso: Jede Halle oder Etage wird eine Zone mit eigenem Saldo und eigener Kapazität.

Bei Vicodis übernimmt das Vicodis Zone: Eine Master-Kamera fasst die Türen zu einer Zahl zusammen.

Ganzes Gebäude
184
von 400
Eintritt frei
Nordtür96Südtür71Aufzug17
Abweichung

Tägliche Nullsetzung und Betriebstag

Weil sich kleine Fehler summieren, wird die Belegung einmal am Tag auf null gesetzt – zu einer Zeit, in der das Gebäude sicher leer ist, etwa früh am Morgen. Die bereits gezählten Eintritte und Austritte bleiben unberührt; nur der Saldo beginnt neu.

Betriebe, die über Mitternacht geöffnet haben, brauchen eine weitere Einstellung: einen Betriebstag, der nicht um 0 Uhr endet. Sonst wird eine Samstagnacht in jeder Statistik auf zwei Tage verteilt. Bei Vicodis lassen sich beide Zeiten unabhängig setzen – wann der Tag beginnt und wann der Saldo zurückgesetzt wird.

Parkflächen sind die Ausnahme: Fahrzeuge stehen über Nacht, dort ist die tägliche Nullsetzung meist aus, und die Zahl wird bei Bedarf von Hand korrigiert.

Vorschriften

Wo eine Höchstbelegung vorgeschrieben ist

Eine Höchstzahl von Personen ergibt sich meist aus der Baugenehmigung, dem Brandschutzkonzept oder der Versammlungsstättenverordnung, manchmal aus einer Veranstaltungsgenehmigung. Für die Einhaltung ist der Betreiber verantwortlich.

Die Belegungsanzeige ändert diese Verantwortung nicht, macht sie aber handhabbar: Das Personal sieht auf einen Blick, wann die Grenze nahe ist, und die Zahlen belegen hinterher, dass sie eingehalten wurde. Für öffentliche Gebäude siehe Personenzählung in öffentlichen Gebäuden. Das ist keine Rechtsberatung – klären Sie die Anforderungen für Ihren Standort mit der zuständigen Behörde.

  • Versammlungsstätten und Veranstaltungsorte
  • Öffentliche Gebäude mit Grenzen aus dem Brandschutz
  • Clubs, Bars und Locations mit genehmigter Kapazität
  • Bäder, Museen und Ausstellungen mit Besucherobergrenze
FAQ

Fragen zur Belegungsanzeige

01

Wie funktioniert eine Belegungsanzeige in Echtzeit?

Sie zählt jeden Eintritt und jeden Austritt und führt die Differenz als Zahl der Anwesenden. Jede Querung der Zähllinie ändert die Zahl sofort, sie ist also immer aktuell. Weil sich kleine Zählfehler über die Zeit summieren, wird die Zahl einmal am Tag auf null gesetzt, wenn das Gebäude leer ist.

02

Wer legt die Höchstbelegung fest?

Meist die Baugenehmigung oder das Brandschutzkonzept, manchmal eine Veranstaltungsgenehmigung. Für die Einhaltung ist der Betreiber verantwortlich. Eine Belegungsanzeige ändert daran nichts, zeigt dem Personal aber auf einen Blick, wann die Grenze nahe ist, und dokumentiert die Zahlen hinterher für Behörde und Versicherung.

03

Lässt sich die Belegung einzelner Räume und des Gebäudes überwachen?

Ja. Die Belegung eines Raums funktioniert wie die eines Gebäudes: eine Zähllinie an jeder Tür des Raums. Mit mehreren Kameras wird jeder Raum oder jede Halle eine benannte Zone mit eigener Zahl, Kapazität und Ampel, während die Summe für das Gebäude gleichzeitig geführt wird.

Wie viele Besucher hat Ihr Eingang wirklich?

Nennen Sie uns Ihr Kameramodell oder Ihr Projekt – wir prüfen die Eignung und melden uns mit einem konkreten Vorschlag.