Zulässige Belegung
Die Höchstzahl gleichzeitig anwesender Gäste ergibt sich aus Genehmigung, Wasserfläche und Aufsicht. Ohne laufende Zählung ist sie eine Schätzung.
In Bädern ist die aktuelle Besucherzahl nicht nur eine betriebswirtschaftliche Frage. Sie berührt die Aufsichtspflicht, die zulässige Belegung und die Sicherheit im Wasser – und ein Bad ist der wohl sensibelste Ort für Kameratechnik. Der Personenzähler für das Schwimmbad löst beides: Die Zählung läuft als App auf einer Axis-Kamera im Eingangsbereich, kein Bild wird gespeichert oder übertragen.
Beispielwerte, Sommertag
Die Höchstzahl gleichzeitig anwesender Gäste ergibt sich aus Genehmigung, Wasserfläche und Aufsicht. Ohne laufende Zählung ist sie eine Schätzung.
Wer weiß, wann die Belegung steigt, verstärkt die Beckenaufsicht vorher statt hinterher.
Kommunale Träger und Zuschussgeber fragen nach Besucherzahlen; ein automatisch geführter Verlauf ist aussagekräftiger als die Kassenstatistik.
Frühschwimmen, Schulschwimmen, Vereinszeiten und Publikumsverkehr: Der Tagesverlauf zeigt, welche Fenster genutzt werden.
Die meisten Bäder haben ein Kassensystem und oft ein Drehkreuz. Beide zählen verkaufte Eintritte, nicht anwesende Personen. Typischerweise fehlen: Gäste, die das Bad verlassen, während neue kommen; Schulklassen, Vereine und Kurse über einen Sammel- oder Nebeneingang; Inhaber von Jahres- und Mehrfachkarten, sofern die Kasse sie nicht einzeln bucht; Begleitpersonen, Saunagäste mit Kombiticket und Personal. Eine Zählung an den Zugängen misst dagegen den Übergang in beide Richtungen und führt daraus die aktuelle Belegung.
Dieser Punkt entscheidet in Bädern oft über das ganze Projekt und sollte früh mit Personalrat und Datenschutzbeauftragtem geklärt werden. Es gibt keine Gesichtserkennung und keine biometrischen Daten. Für die Zählung wird kein Bild gespeichert und kein Videostrom übertragen; ausgewertet wird nur, dass eine Zähllinie überquert wurde. Die Verarbeitung findet vollständig in der Kamera statt, ohne Cloud und ohne Server. Gezählt wird das Objekt Mensch, nicht ein bestimmter Mensch. Warum die Architektur ohne Cloud dafür entscheidend ist, erklärt der Personenzähler ohne Cloud.
Gezählt wird im trockenen Bereich: am Zugang zwischen Kassenhalle und Umkleide oder am Übergang von der Umkleide zur Schwimmhalle. Nicht in der Schwimmhalle selbst und nicht im Umkleide- oder Duschbereich. Das hat zwei Gründe – einen rechtlichen, der auf der Hand liegt, und einen technischen: Warme, feuchte, chlorhaltige Hallenluft greift Elektronik und Gehäuse über Jahre an. Ein Zählpunkt im Foyer vermeidet das und misst genau den Übergang, auf den es ankommt.
Zur Montage genügt eine Höhe ab 2,50 Metern, mehr ist besser; die Kamera blickt frontal oder schräg auf den Durchgang. Mehr dazu unter Personenzähler mit Kamera. Für einen Freibadeingang ohne Witterungsschutz gibt es das wetterfeste Kit Outdoor PRO.
Bäder haben selten nur einen Zugang: einen Haupteingang, einen eigenen Saunabereich und im Sommer einen Freibadzugang. Mit Vicodis Zone übernimmt eine Kamera die Rolle des Masters und ruft die Zählwerte der übrigen Kameras ab, ohne zusätzliche Server-Software. Sie erhalten eine Gesamtbelegung und zugleich die Werte je Bereich, etwa um die Sauna unabhängig vom Schwimmbereich zu überwachen. Die Ampel am Eingang zeigt dabei, ob noch Platz ist – an Spitzentagen im Sommer nimmt das dem Personal die Diskussion an der Tür ab.
Ein Freibad ist wenige Monate im Jahr in Betrieb. Dafür gibt es ein mobiles Mietset ohne Eingriff in die Gebäudetechnik: Kamera und Vicodis vorkonfiguriert, Schaltschrank mit Router und Mobilfunk, Aufbau zum Saisonstart, Rückgabe nach Saisonende. Das passt auch für Sanierungsphasen, Interimszugänge und einzelne Veranstaltungen im Bad. Die Konditionen stehen unter Personenzähler mieten.
Für die Zählung entsteht kein Bild, das gespeichert oder übertragen wird, und es gibt keine Gesichtserkennung. Die Zählpunkte liegen im Eingangs- und Übergangsbereich, nicht in der Schwimmhalle, nicht in Umkleiden und nicht in Duschen. Die Einordnung nach der KI-Verordnung stellen wir schriftlich bereit, damit Sie sie Ihrem Datenschutzbeauftragten vorlegen können.
Gezählt wird im trockenen Bereich, damit stellt sich die Frage in der Regel nicht. Die Kamera hängt im Foyer oder am Zugang zur Umkleide, wo die Luft trocken ist. Für Sonderfälle, in denen wirklich in feuchter Umgebung gezählt werden muss, sprechen Sie uns an; dafür braucht es ein entsprechend geschütztes Gehäuse.
Das Kassensystem kennt verkaufte Eintritte, nicht die Zahl der Gäste, die gerade im Bad sind. Für die Belegung, die Planung der Aufsicht und die Ampel am Eingang brauchen Sie den Übergang in beide Richtungen. Eine Zählung an den Zugängen liefert genau das, auch für Mehrfachkarten und Gruppen.
Ja. Mit einer vorhandenen Axis-Kamera nutzen Sie die kostenlose Testlizenz für 30 Tage mit vollem Funktionsumfang. Ohne passende Kamera bietet sich das Mietset für eine Saison an. Ein Rückgaberecht nach dem Kauf gibt es nicht, deshalb empfehlen wir, vorher an Ihrem eigenen Eingang zu testen.
Fällt Ihr Bad mit Tribüne unter die Versammlungsstättenverordnung, finden Sie dort die Einordnung. Kostenlos testen: Personenzähler 30 Tage testen.
Nennen Sie uns Ihr Kameramodell oder Ihr Projekt – wir prüfen die Eignung und melden uns mit einem konkreten Vorschlag.